Rainer und Bernd sind von Bord, wir sind wieder zu zweit. Von Vilagarcía aus geht es raus zur Praia do Barreiriño, ein kleiner, ruhiger Sandstrand, dicht geschützt, mit einem der schönsten Ausblicke, die wir in der Bucht bisher hatten. Wir holen die Riesenseifenblasen raus, mit der Drohne sieht das über dem Wasser richtig schön aus. Abends fangen wir von oben einen Sonnenuntergang ein.

Richtige Brillen für die Sonnenfinsternis zu finden, ist schwerer als gedacht, praktisch überall ausverkauft. Am selben Tag finden wir zum Glück einen Baumarkt in O Grove und kaufen kurzerhand Schweißerschutzgläser, die für sowas genauso funktionieren.

Einen Tag vorher sind wir ein Stück umgezogen, an die Praia Area das Pipas bei O Grove, ein Strand mit dem Umweltgütesiegel Blue Flag und feinem, weißem Sand. Das Wasser ist bestens zum Baden, das Wetter hält und hält, und auch von hier fangen wir mit der Drohne einen Sonnenuntergang ein.

Für unsere bisher längste Fahrt mit dem Dinghy geht es gleich zweimal rüber nach O Grove.

Nach einigen schwierigeren Jahren fühlt sich gerade genau das ein, was wir uns beim Start dieses Lebens erhofft hatten: einfach hier sein, das Wetter, das Wasser, die Ruhe, ohne dass irgendwas dazwischenfunkt. Für uns wird immer klarer: die Rías sind ein Ort, an dem wir bleiben wollen, auch um unsere Gäste an genau diesen Orten zu verwöhnen.