Rainer ist schon länger bei uns, in Vilagarcía de Arousa kommt Bernd dazu. Beide sind Stammgäste an Bord, und kaum ist Bernd mit seinem Seesack an Deck, werfen wir die Leinen los. Wir wollen ihm die Ría de Arousa zeigen, und die zeigt sich in diesen Tagen von ihrer besten Seite.

Der Schlag in unsere erste Ankerbucht vor A Pobra do Caramiñal ist Segeln, wie man es sich wünscht. Der Anker fällt über hellem Sand, das Wasser läuft flach aus und liegt am nächsten Morgen spiegelglatt. In der Bucht treffen wir Andrea und Robert von der Lagerta. Wir grillen zusammen an Bord, und der Abend wird lang. An einem der Tage paddelt Britti mit dem SUP an Land, trifft sich dort mit Andrea, und die beiden laufen durch den Wald hinter der Bucht.

Danach geht es zur Praia de Barraña in Boiro. Ein weiter, offener Strand mit endlos flachem Sand, an dem man barfuß hundert Meter laufen kann, bevor das Wasser über die Knie geht. Von dort weiter zur Praia do Nabal auf A Illa de Arousa, wo Sandbänke und Kiefern die Bucht rahmen. Abends sitzen wir in der Brasería A Salga, und es wird einer dieser Abende, an die man sich noch lange erinnert.

Der schönste Platz liegt dann nur um die Ecke. Praia Area da Secada, türkises Wasser über weißem Sand, flache Felsen an den Rändern und dahinter Grün. Am Strand liegt der Chiringuito Kalma, und dort verbringen wir einen Nachmittag, an dem die Uhr keine Rolle spielt. Ausnahmsweise trinke ich an diesem Tag auch mal etwas Alkohol. Am Abend wird wieder gegrillt.

Das Wasser hat überall knapp 23 Grad, das Wetter bleibt Tag für Tag traumhaft. Zwischendurch sprechen Britti und ich über unsere Pläne für dieses Jahr. Was daraus wird, seht ihr in der Folge.

Am Ende kehren wir zurück nach Vilagarcía de Arousa. Bernd und Rainer gehen von Bord, und danach wird es wieder ruhig bei uns.
Viel Spaß beim Video.