Hallo Leute,
ich möchte euch auch hier ein bisschen über das Projekt auf dem Laufenden halten.
Es hat sich tatsächlich jemand über meinen Aufruf auf Mastodon gemeldet, der bei dem Projekt mithelfen möchte. Dazu kam noch ein Segler, den ich in Kirkwall auf den Orkneys kennengelernt habe und der seines Zeichens Statistiker und Machine Learning Nerd ist. Außerdem hat sich aus meinem Freundeskreis ein lieber Mensch gemeldet, der sich einer späteren Visualisierung der Daten widmen kann.
Ich habe bereits an die GTOA (Grupo de Trabajo Orca Atlántica) geschrieben. Der Koordinator dort ist der Biologe Alfredo López. Ich habe die Gruppe um Zugang zu ihrer Datenbank für Orca-Sichtungen und Interaktionen gebeten und warte aktuell noch auf eine Antwort.
Im Zweifel werde ich die Vorfälle und Sichtungen manuell zusammenführen, um sie mit den entsprechenden AIS-Daten zu matchen. Mir ist bewusst, dass die MMSI (Maritime Mobile Service Identity) ein besonders schützenswertes, personenbezogenes Datum ist, da sich darüber der Name des Bootes und unter Umständen auch der Eigner ermitteln ließen. Da diese Daten für meine Forschung jedoch ausschließlich in anonymisierter Form relevant sind, um ein besseres Verständnis für das Verhalten der Orcas gegenüber Segelyachten zu bekommen, werde ich sie unter strikter Einhaltung der Datensparsamkeit verarbeiten. Dies stellt sicher, dass die Forschungsergebnisse wertvoll sind, ohne die Privatsphäre der Segler zu verletzen, was auch im Einklang mit der DSGVO steht.
Zurzeit sitze ich daran, eine Datenbank zu erstellen, um die erforderlichen AIS-Daten integrieren zu können. Für jemanden wie mich, der nur rudimentäre Kenntnisse in solchen Dingen hat, ist das gerade sehr spannend und lehrreich. Mit Hilfe verschiedener KIs arbeite ich mich zum Ergebnis vor. Ich weiß, dass „Vibe Coding“ nicht der Weisheit letzter Schluss ist, aber für mich ist es eine sehr gute Möglichkeit zu lernen. Ich hoffe, dass mir im Verlauf noch weitere Menschen zur Seite stehen und mich unterstützen.
Die Ergebnisse könnten natürlich auch außerhalb der Forschung einen Wert haben. Deswegen möchte ich die Daten als Open Knowledge (z. B. unter einer Creative Commons Non-Commercial Lizenz) veröffentlichen. Das bedeutet: Für die Wissenschaft und private Nutzung sind sie frei. Sollten die Daten allerdings für kommerzielle Zwecke genutzt werden, muss dies entsprechend lizenziert und vergütet werden.
Wenn ihr mir auf Mastodon folgen möchtet.
Wenn ihr mein GitHub sehen wollt.
Ich werde sicher auch noch ein paar Videos auf YouTube und Instagram machen, um das Projekt im Detail zu beschreiben.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!
PS: Hier auf meiner Webseite könnt ihr nach „OAIC“ suchen, um alle Artikel zum Projekt angezeigt zu bekommen.
