Galizien, Rías Baixas
(Ab Mai 2027)

Hallo liebe Leute und Mitsegler:innen,
hier findet ihr eine Zusammenfassung dessen, was euch bei uns erwartet! Wir führen euch durch die geplante Route, klären, was ihr einpacken solltet (und was nicht), wie wir euch bei der Reiseplanung unterstützen und wie euer Alltag aus Frühstück, Segeln und Erholung bei uns abläuft.

Unsere Philosophie
In der Regel nehmen wir maximal vier Personen gleichzeitig an Bord und auch nur dann, wenn sich alle Gäste untereinander kennen und als Gruppe buchen.

Eure Privatsphäre an Bord:
Paare bleiben bei uns unter sich – es werden keine weiteren Gäste hinzugefügt.
Alleinreisende können ebenfalls die gesamte Zeit allein bleiben. Wenn ihr euch jedoch Gesellschaft wünscht, sprechen wir gerne über die Möglichkeit, einen weiteren passenden Gast hinzuzunehmen.

Segeln nach eurem Geschmack:
Aus Erfahrung hat sich ein Aufenthalt von rund 10 Tagen bewährt. Lang genug, um wirklich anzukommen und das Bordleben zu genießen. Wer möchte, bleibt gerne länger; und auch ein kürzerer Törn lässt sich einrichten. Unsere Empfehlung bleiben aber die 10 Tage.
Im Schnitt sind wir während eures Aufenthalts an etwa fünf Tagen unter Segeln. Uns ist wichtig, dass ihr euch wohlfühlt, ohne Stress und ohne unnötige Risiken. Wer es lieber etwas sportlicher mag oder echte Hochsee-Erfahrung sammeln möchte, sagt uns das einfach: Dann gehen wir auch längere Schläge von zwei oder drei Tagen am Stück auf dem offenen Meer. Und wer weiter hinaus will, kann bei uns sogar eine längere Überfahrt zu den Azoren oder nach Madeira buchen.

Die Route
Ab Mai 2027 bleiben wir in Galicien. Wir sind in den Rías Baixas unterwegs, den geschützten Meeresbuchten an der spanischen Atlantikküste. Hier segeln wir entspannt von Ría zu Ría, ankern in ruhigen Buchten und erkunden eine der schönsten und ursprünglichsten Küsten Europas. Ab Mai nehmen wir Gäste mit an Bord.
Weil das Fahrtgebiet geschützt ist, ist es auch für Einsteiger angenehm: nicht zu warm und nicht zu kalt, und das Wasser hat im Sommer mit rund 22° angenehme Badetemperatur. Wer mag, mit dem unternehmen wir von hier aus auch mal einen längeren Törn zu den Azoren oder nach Madeira. Das sind dann allerdings längere Aufenthalte als 10 Tage.
Es geht bei uns nicht um Zeit oder Strecke. Wir finden für alle eine Lösung. Die Welt ist schön, egal wo man hinsieht.
Eine kleine Anmerkung für Leute, die Angst vor den Orca Interaktionen haben: Hier in den Rías besteht keine Gefahr.

Wir helfen euch bei der Reiseplanung!
Die Anreise nach Galicien ist unkompliziert. Am einfachsten fliegt ihr nach Porto, Vigo oder A Coruña. Von dort seid ihr in der Regel in nicht mehr als zwei Stunden bei uns an den Rías Baixas. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind zuverlässig, sodass ihr die letzte Etappe entspannt mit Bus oder Bahn zurücklegen könnt.
Wo ihr zusteigt, legen wir nicht vorab fest. Wir richten uns danach, von wo und wie ihr anreist, und suchen gemeinsam den Ort, der für euch am besten passt. Wir liegen ohnehin an Orten, die gut zu erreichen sind, zum Beispiel Vigo, Pontevedra, Vilagarcía de Arousa, Portosín oder Cee. Wenn ein anderer Ort für euch einfacher ist, sagt uns das einfach, meistens lässt sich das einrichten.
Sobald ihr angemeldet seid, unterstützen wir euch gerne bei der Planung eurer Anreise. Ob Flüge, Bus oder Zug, wir suchen passende Optionen für euch heraus. Als erfahrene Reisende kennen wir einige Tricks, um günstig und unkompliziert ans Ziel zu kommen. Natürlich helfen wir auch bei der Abreise. Grundsätzlich gilt: Je früher ihr bucht, desto günstiger sind meist die Verbindungen!

Der erste Tag an Bord
In der Regel kommt ihr nachmittags an. Wir empfangen euch mit einem kleinen Snack, damit ihr euch in Ruhe von der Anreise erholen könnt. Bei späterer Ankunft wartet ein Abendessen nach euren Wünschen auf euch.
Am nächsten Morgen folgt eine ausführliche Einweisung: Wir führen euch durch das Boot und besprechen alle Sicherheitsaspekte – vom Anlegen der Rettungsweste bis zur Funktion der Rettungsinsel. Sobald alle Fragen geklärt sind und das Wetter mitspielt, lichten wir den Anker für unser erstes Ziel.

Was müsst ihr mitbringen?
Reist ganz entspannt an – fast wie in ein Hotel! Ihr benötigt weder Schlafsack noch eigene Bettwäsche. Ihr schlaft in allergikerfreundlichem Bettzeug auf bequemen Matratzen. Seife, Waschlappen sowie Hand- und Badetücher stellen wir an Bord zur Verfügung. Auch Sonnencremes und -öle (alles in Bioqualität und ohne Mikroplastik) haben wir an Bord.

Wichtig für eure Geräte:
Wir haben in allen Kabinen moderne USB-C-Steckdosen mit 65-Watt-Schnellladefunktion verbaut. Das bedeutet, dass ihr eure Smartphones, Tablets und sogar Laptops ohne Probleme und ganz ohne extra Adapter aufladen könnt!

Unsere Ausstattung für eure Freizeit:
SUP-Board & Schnorchelausrüstung
Hängematten, Sitzmatten, ein großer Sitzsack und bequeme Stühle
Ein Grill an Bord sowie ein weiterer für gemütliche Abende an Land
Gitarren und Rhythmusinstrumente für alle mit musikalischem Talent

Kulinarik an Bord
Wir lieben gutes Essen und verwöhnen euch gerne kulinarisch. Ob Flexitarier, Vegetarier oder Veganer – wir kochen nach euren Vorlieben. Vorab schicken wir euch einen Menüplan, den ihr nach eurem Geschmack anpassen könnt. Wir kümmern uns um den gesamten Einkauf. Falls ihr Allergien oder Unverträglichkeiten habt (z. B. Laktoseintoleranz oder Nussallergie), gebt uns einfach Bescheid!

Kommunikation
Dank Starlink haben wir an Bord kostenloses Wi-Fi für euch. Wir erstellen für jede Crew eine Messenger-Gruppe (bevorzugt über Signal, aber auch WhatsApp oder Telegram sind möglich), um Nachrichten, Urlaubsbilder und Videos unkompliziert miteinander zu teilen.

Unsere Kabinen
Eignerkabine: Ausgestattet mit einem eigenen, privaten Badezimmer. (Kategorie: 1)
Kabine an Backbord: Komfortable Kabine mit direktem Zugang zum Gemeinschaftsbad. (Kategorie: 2)
Durchgangskabine: Ebenfalls mit Zugang zum Gemeinschaftsbad. (Kategorie: 3)
Vorschiff-Bad: Ein gemeinsames Badezimmer mit Dusche, das den Kabinen im vorderen Bereich zur Verfügung steht.

Was unsere Gäste sagen

So viel von uns. Jetzt kommen die zu Wort, die schon an Bord waren.

Wie dieser Abschnitt entstanden ist
Diesen Teil habe ich nicht selbst geschrieben. Ich habe eine KI mit den Einträgen aus unserem Gästebuch und den ausgefüllten Fragebögen gefüttert und sie gebeten, daraus eine Zusammenfassung zu erstellen. Der Grund ist einfach: Wenn ich selbst schreibe, was unsere Gäste über uns denken, klingt das schnell nach Eigenlob. Die KI hat kein Interesse daran, uns gut aussehen zu lassen. Sie hat nur ausgewertet, was da steht, inklusive der Kritik. Ich habe den Text danach gelesen und nichts inhaltlich geschönt.

Woher die Rückmeldungen stammen
Zwei Quellen sind hier zusammengefasst.
Die Gästeumfrage: Nach dem Törn bekommen unsere Gäste einen Fragebogen mit 22 Fragen, von der Buchung über Sicherheit an Bord bis zu Essen, Kojen und Stimmung in der Gruppe. Bewertet wird mit 1 bis 5, dazu gibt es ein freies Feld für Kritik. Die Umfrage ist neu, bisher liegen drei ausgefüllte Bögen vor.
Das Gästebuch an Bord: Es liegt im Salon, jeder schreibt hinein, was er möchte. Handschriftlich, ohne Vorgaben, ohne dass wir mitlesen. Aktuell sind 14 Einträge zusammengekommen, 13 von Gästen und einer vom früheren Eigner des Schiffs.

Die Umfrage in Zahlen
Drei Bögen mit je 22 Fragen ergeben 66 Einzelbewertungen. Davon sind 65 mit der Bestnote 5 bewertet, eine mit 4. Das ergibt einen Durchschnitt von 4,98 von 5.
Die einzige 4 gab es beim Schlafkomfort in den Kojen.
Volle Punktzahl von allen Teilnehmern gab es unter anderem für:
Gesamtzufriedenheit
Sicherheit an Bord und Verständlichkeit der Sicherheitseinweisung
Fachliche Kompetenz des Skippers
Sauberkeit und Zustand des Boots
Essen und Getränke
Auswahl von Route, Häfen und Ankerplätzen
Stimmung in der Gruppe
Bereitschaft, wieder mitzufahren und uns weiterzuempfehlen

Der eine Kritikpunkt
Im freien Feld stand genau ein Verbesserungsvorschlag. Ein Gast schrieb, für den einen oder anderen wäre es schön, etwas unabhängiger an Land zu kommen. Er stellte selbst voran, dass er auf hohem Niveau jammert, und ergänzte, der Skipper sei sehr entgegenkommend und man könne immer mit ihm reden.
Wir nehmen das trotzdem ernst. Wir liegen oft vor Anker, und dann hängt der Weg an Land am Dinghi und daran, wann wir fahren. Wer viel Zeit an Land verbringen möchte, sollte das vorher ansprechen, dann planen wir die Route entsprechend.

Was im Gästebuch steht
Die Einträge stammen aus mehreren Törns. Sie wiederholen einige Punkte auffällig oft.
Empfang und Atmosphäre: „Schon am Steg habt ihr uns so herzlich in Empfang genommen, dass wir uns sofort wohl gefühlt haben.“ Eine andere Gästin schreibt vom „supergemütlichen Abend“ und von „schönen Gesprächen“.
Das Schiff: „Ein Träumchen euer wunderschönes Boot.“ Und, vom früheren Eigner, der seine alte Yacht nach Jahren wiedersah: „It is lovely to see her in such good condition and being loved as we loved her too.“
Essen an Bord: Gäste erwähnen die „Gerichte der kulinarischen Meisterklasse“, das erste Abendessen, die morgendlichen Milchkaffees und Brittis Backkünste.
Segeln und Reviere: „Wir durften wunderschöne Ankerbuchten sehen, auf abenteuerlichen Landgängen einsame Inseln erkunden und natürlich bei jedem erdenklichen Wetter und Wind Segelerfahrungen sammeln.“
Anfänger: Eine Gästin war zum ersten Mal überhaupt segeln. „Nie habe ich mich den Wolken näher gefühlt. Es war eine wundervolle Erfahrung.“
Ehrlich auch das: Eine Gästin hat sich bei zwei Meter Welle von der Seite den Magen verdorben. Sie schreibt trotzdem, sie habe die Zeit an Bord sehr genossen. Segeln ist kein Hotel, das Wetter richtet sich nicht nach dem Törnplan.
Fast alle Einträge enden mit demselben Satz in verschiedenen Worten: Wir kommen gerne wieder.

Wie belastbar ist das?
Ehrlich gesagt: Die Umfrage steckt noch in den Anfängen. Drei Antworten sind eine kleine Zahl, und wer einen Bogen ausfüllt, hat den Törn meistens gut in Erinnerung. Das Gästebuch ist keine anonyme Bewertungsplattform, sondern liegt an Bord und wird oft am letzten Abend geschrieben.
Was beide Quellen aber zeigen, ist Übereinstimmung. Über viele Törns hinweg und bei Gästen, die sich untereinander nicht kennen, tauchen immer dieselben Punkte auf: herzlicher Empfang, gutes Essen, ein gepflegtes Schiff, das Gefühl von Sicherheit und der Wunsch wiederzukommen.
Wir sammeln weiter. Jeder neue Bogen kommt hier dazu, auch die schlechten.